Serbiens Gender Budgeting-Ansatz

Das UN-Women Programme Office Serbien veranstaltete von 2. bis 3. Oktober 2019 eine Studienreise zum Thema Gender Budgeting nach Wien, an der VetreterInnen verschiedener Gender Budgeting Abteilungen und Initiativen Serbiens auf nationaler und regionaler Ebene teilnahmen.  Die Abteilung III/1 für Gleichstellungspolitische Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten im Bundeskanzleramt,  Mag. Birgit Eigelsreiter, M.A., M.A., PhD und MMag Lisa Lichtenegger gaben Einblick in die rechtliche Verankerung des Gender Budgetings auf Bundesebene sowie in die österreichischen Gleichstellungsziele, Maßnahmen und Indikatoren. Zusätzlich wurden auch die IMAG Gender Mainstreaming/Budgeting und ihre Produkte, zu denen u.a. die Website  www.imag-gendermainstreaming.at, der Gender Index oder die Datenbank Gleichstellungsprojekte zählen, präsentiert.

Doch auch Serbien arbeitet ambitioniert an der Implementierung von Gender Budgeting. Die Sektion für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung nutzte die Möglichkeit des Austauschs und hat die StudienteilnehmerInnen befragt.Continue Reading Serbiens Gender Budgeting-Ansatz

Der lange Weg – Von der Mädchenbildung zu Gender und Diversität. Ein halbes Jahrhundert Schulpolitik zur Gleichstellung von Mädchen und Burschen in Österreich

Mit ihrem 2017 erschienen Werk „Der lange Weg. Von der Mädchenbildung zu Gender und Diversität“ gibt Dr.in Doris Guggenberger mit Verweis auf Sitzungsprotokolle, Resolutionen und Gesetzestexte tiefe Einblicke in die Arbeit des Bundes und zeigt anhand des Beispiels der österreichischen Schulpolitik auf, wie der Weg im Kampf gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung aussah beziehungsweise aussieht. Nebst detaillierten Informationen zur Schulpolitik stellt sie Fragen, wie: „Wann und in welchem nationalen und internationalen Rahmen entwickelte sich eine Gleichstellungspolitik und wodurch war diese beeinflusst?“, oder „Wo lagen die Hauptaktionsfelder, wer waren die ProtagonistInnen?“Continue Reading Der lange Weg – Von der Mädchenbildung zu Gender und Diversität. Ein halbes Jahrhundert Schulpolitik zur Gleichstellung von Mädchen und Burschen in Österreich

Die Frauen- und Gleichstellungsförderung im österreichischen Vergaberechtsreformgesetz 2018

Kauft die öffentliche Hand ein oder lagert sie Leistungen an Dritte aus, so findet das Vergaberecht Anwendung. Dabei steckt im Vergaberecht viel mehr als ein Mittel zur Gewährleistung eines transparenten Wettbewerbs. Mit den Mitteln, die der Staat und andere öffentlich-rechtliche Einrichtungen im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe aufwenden, gestalten sie die Wirtschaft (z.B. Dumping- vs. Qualitätswettbewerb), den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft. Bei einem Anteil von beinahe 20% am BIP reden wir darüber hinaus von keiner unwesentlichen, sondern von einer grundlegenden Gestaltungswirkung.

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Schweden erstellt Leitfaden zu Gender Procurement

Die schwedische Vereinigung lokaler Behörden und Regionen SALAR hat einen Leitfaden zu Gender Procurement veröffentlicht. Dieser beinhaltet sowohl Informationen zu den Möglichkeiten betreffend die Einbindung von Gleichstellungskriterien in die Vergabe öffentlicher Aufträge als auch praktische Beispiele. Während der Begriff Gender Procurement oft eingeschränkt verwendet wird, bedient sich SALAR eines weiten Konzepts: Es gehe beim Gender Procurement zum einen darum, dass alle unabhängig von deren Geschlecht gleichermaßen Leistungen in derselben Leistungsqualität zur Verfügung gestellt bekommen,  und zum anderen darum, die allgemeine Qualität und Effizienz zu verbessern. Continue Reading Schweden erstellt Leitfaden zu Gender Procurement

EIGE veröffentlicht Gender Procurement-Checkliste

 

Beschafft die öffentliche Hand, so kauft sie nicht bloß ein, denn die öffentliche Auftragsvergabe dient gleichzeitig auch als Steuerungsinstrument mit einer Innen- und einer Außenwirkung. Werden bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Aspekte der Gleichstellung beachtet, handelt es sich um eine Art des Gender Budgetings. EIGE spricht diesbezüglich von Gender Procurement und hat dazu eine Checkliste veröffentlicht.

Gemäß dem Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen sollte die Gleichstellung von Frauen und Männern bestenfalls in den Vertragsgegenstand (d.h. nicht in Eignungs- oder Zuschlagskriterien) und in die Vertragsbestimmungen einfließen. Unter anderem können folgende Fragen Berücksichtigung finden: Continue Reading EIGE veröffentlicht Gender Procurement-Checkliste

Kasachstan goes Gender Budgeting

Kasachstan goes Gender Budgeting

Mitglieder der kasachischen Kommission für Frauenangelegenheiten und Familien machten vom 19. bis 23. Juni 2018 eine Studienreise zum Thema Gender Budgeting nach Wien, an der unter anderem VertreterInnen des kasachischen Finanzministeriums und des Wirtschaftsministeriums teilnahmen.

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Neues Buch zum Thema Gender Budgeting in Europa

Angela O’Hagan, Elisabeth Klatzer (Eds.)

“Gender Budgeting in Europa – Entwicklungen und Herausforderungen” ist

  • eine kritische Auseinandersetzung mit dem historischen und theoretischen Hintergrund von Gender Budgeting.
  • eine Untersuchung der Ansätze und Umsetzungsstrategien in verschiedenen Teilen Europas in den letzten 20 Jahre.
  • kritische Reflektion von Gender Budgeting-Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen von Regierungen in unterschiedlichen Ländern.
  • Bekräftigung des feministischen Engagements bei geschlechterspezifischen Analysen von Budget-Prozessen und Wirtschaftspolitik.

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“Haushalt fair teilen” – Bericht der 2. Münchner Frauenkonferenz

Am 06. und 07. Oktober 2016 veranstaltete die Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Institut für Urbanistik die 2. Münchner Frauenkonferenz. Unter dem Titel *Haushalt fair teilen* ging es diesmal ums Geld und um die gleichstellungsorientierte Steuerung von Finanzhaushalten.

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Gender Budgeting in der Tiroler Landesverwaltung

Beitrag von Mag.a Elisabeth Stögerer-Schwarz

“Die rechtlichen Grundlagen für Gender Budgeting sind mittlerweile sehr gute. Die spannende Herausforderung ist nach wie vor die praktische Umsetzung. In der Tiroler Landesverwaltung wurden in den letzten Jahren  einige Pilotprojekte umgesetzt, d.h. einzelne Förderschienen wurden einem intensiven Gender-Check unterzogen und daraus wurden gleichstellungsorientierte Maßnahmenempfehlungen abgeleitet. Die Umsetzung von Gender Budgeting kann nur auf Ebene der Fachabteilungen erfolgen. Dazu braucht es den Aufbau von Gender-Kompetenz und gleichstellungsorientierte Zielvorgaben – und einen langen Atem, denn Gender Budgeting ist ein Prozess und kein einmaliges, hübsches Event.”

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